Der Holzschnitt von Christa B. John


1. Schritt:
Am Anfang stehen Bleistiftskizzen und das Anfertigen der verbindlichen Zeichnung.

2. Schritt:
Die Zeichnung wird auf Transparentpapier durchgepaust und mithilfe von Blaupapier seitenverkehrt auf eine Holzplatte übertragen. Auf dem Transparentpapier wird das Motiv farbig angelegt.

3. Schritt:
Schnitzwerkzeuge dienen dazu, das Motiv herauszuarbeiten. Der fertige Druckstock wird mit Holzlack behandelt, damit die aufgetragenen Farben nicht so schnell einziehen.

4. Schritt:
Der erste Druck erfolgt mithilfe einer Blindplatte. Gedruckt wird eine schwarze Fläche, die mit dem Bildformat übereinstimmt. Auf schwarzem Grund stehen die Farben besonders gut. Schwarz dient außerdem als Kontur und Abgrenzung und beeinflusst die Bildwirkung.

5. Schritt:
Ist die schwarze Fläche trocken, kann gedruckt werden. Mit Pinseln werden die gemischten Farben auf den Druckstock aufgetragen. Anschließend wird das Büttenpapier mit der schwarzen Fläche auf den eingefärbten Druckstock gelegt und die Rückseite des Büttenpapiers mit Reiber, Gummiwalze und Falzbein bearbeitet. Dann wird das Büttenpapier vorsichtig vom Druckstock entfernt und zum Trocknen aufgehängt.


Bei diesen Holzschnitten handelt es sich ausschließlich um Handdrucke. Deshalb gibt es von jedem Motiv nur wenige Blätter, kommt jeder Druck einem Original gleich.